Phishing

Hinter der Versendung von gefälschten E-Mails im Namen von Bankinstituten, Mobilfunkprovidern und dergleichen sowie dem Einsatz gefälschter Webseiten im Internet durch Cyberkriminelle stecken zumeist finanzielle Motive. Ziel ist es, Anwenderinnen und Anwender dazu zu verleiten, Links zu kompromittierten Webseiten aufzurufen, kompromittierte Dateianhänge zu öffnen und persönliche Daten wie Zugangs- und Kontodaten preiszugeben. Phishing-Angriffe sind oftmals auch eine Möglichkeit einen späteren Ransomware-Angriff zu bewirken.  

Gefährdungstrend

Die Gefährdung durch Phishing nimmt nach einem kurzzeitigen Rückgang im letzten Jahr weiter zu. Insbesondere die Gestaltung von gefälschten E-Mails und Webseiten wird zunehmend professioneller. Durch das Fehlen offensichtlicher Merkmale, wie z.B. viele Tippfehler oder schlechtes Deutsch, sind viele auf den ersten Blick nicht mehr als Fälschungen zu erkennen.

Phishing - Volumen
Foto: A-SIT

Volumen

Im Laufe des vierten Quartals 2025 fiel die Anzahl der Phishing-E-Mails stark um ca. 44,5% auf rund 45.000 gemeldeten Kampagnen. Mit etwa 853.000 Stück wurden auch um 4,4% weniger Phishing-Webseiten als im Vorquartal identifiziert.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group - Phishing Activity Trends Report Q4 2025)

Phishing - Betroffene Sektoren
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Betroffene Sektoren

Soziale Netzwerke waren im vierten Quartal 2025 mit 20,3 Prozent am stärksten von Phishing-Kampagnen betroffen, gefolgt von Software-as-a-Service (SaaS) und Webmail-Diensten (20,3%) und dem Telekommunikationssektor mit 18,7 Prozent.
(Datenquelle: Anti Phishing Working Group - Phishing Activity Trends Report Q4 2025)

Letzte Aktualisierung: 9. März 2026

Für den Inhalt verantwortlich: A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie – Austria